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Deine Lakaien – Acoustic II {Review}

ImageIch habe das unglaubliche Glück gehabt, das Acoustic II Album von Deine Lakaien mir über Pledge käuflich erwerben zu können. Ich habe eine gewisse Affinität für Musik, die in verschiedenster Art einzigartig ist. Die Musik von Deine Lakaien gehört zweifelsohne dazu. Es ist vollkommen egal in welcher Form und in welcher instrumentalen Besetzung die Werke von Deine Lakaien angefasst und auf die Bühne gebracht werden, ich mag sie. Jedoch bin ich besonders entzückt von der Variante, die auf das Minimalste reduziert ist, dem präparierten Flügel von Ernst Horn und dem unumstößlich charismatischen raumfüllenden Gesang von Alexander Veljanov.
Ich mag es besonders dann, wenn Herr Horn mit vollkommener Hingabe auf den Flügel drauf hackt und die Tasten nicht nur als Melodiegeber benutzt sind (wie zumeist bei den balladesken Liedern), sondern wenn der Flügel zum Schlagzeug mutiert, wenn der Gesang von Veljanov durch den Takt getrieben wird und sich die Lieder immer mehr zu einem Höhepunkt voller Dramatik hinaufschaukeln. Das macht mich verdammt noch mal glücklich. Abgesehen davon bin ich schon immer ein großer Freund von Baritonstimmen gewesen.
Acoustic II vereint alles, was ich an einzigartiger moderner bewegender Musik mag. Die Musik von Deine Lakaien ist live nicht berechenbar. Ernst Horn schafft es, bei jedem Auftritt immer neuere Facetten zu schon längst alten Gassenhauern hinzuzuzaubern. Die Musik ist nicht langweilig und scheint niemals nen Bart zu bekommen. 
Mir ist es vollends bewusst, dass ich nichts Objektives zu diesem Album sagen kann.

Ich kann noch nicht mal eine Kaufempfehlung zu dem Werk aussprechen, denn dieses Album war eine Aktion, die über Pledge lief. Das heißt, man hat vorher bezahlt und hat als Dankeschön das Album bekommen.Ich habe in meinem Falle zwei Mal 25 Euro hingeblättert, um zwei Mal die physische Ausgabe der CD zu erhalten mit persönlicher Widmung. Die eine CD bekommt meine Mama und die andere ist für mich gewesen. Ich habe gern 50 Euro hingeblättert für innovative kreative Künstler, die mich stets glücklich machen können mit deren Schaffen, mit deren Livequalitäten und den stets nicht ermüdend machenden Neuinterpretationen ihrer Songs, die im Original zumeist mit elektronischen Spezialitäten daher kommen. Bei diesem Duo merkt man und weiß man, dass es echte Musiker sind. Dafür gebe ich bei Bedarf auch mein letztes Hemd her.

Meine Lieblingsstücke des 16 Stücke umfassenden Livealbums sind definitiv: „Fighting the Green“ „Heart made to be mine“ und für die etwas ruhigeren Momente „Without your words“

Das Album ist Mitte Juni 2013 erschienen und bis dato war ich noch nicht fähig die richtigen Worte dazu zu finden. Mir fällt es auch nach dem mindestens 40. Mal durchhören schwer. Es ist einfach nur viel zu schön um wahr zu sein.

Dieser Blogpost ist ursprünglich auf http://www.zeronnen.de/blog veröffentlicht worden.

Mehr Informationen zu Deine Lakaien – http://www.deine-lakaien.com und das Album wurde veröffentlicht mit Hilfe von verrückten Fans, die bereits nach einem Tag die ganze geplante Summe vorgestreckt hatten bei http://www.pledgemusic.com