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Ich kenne Eric Fish seit 1995. Damals sah ich ihn erstmalig bei meinen später zur Haus- und Hofkapelle ernannten Subway to Sally als Sänger. Ich habe seit dem sehr regelmäßig, fast schon religiös seinen musikalischen Weg auf den Bühnen dieser Republik verfolgt und begleitet. Nach unzähligen Konzerten mit Subway to Sally ist Eric Fish 1999 erstmalig wieder ernsthaft und vielen interessierten interessierten Menschen solo auf Tour gegangen. Damals war es wirklich solo … Eric und die Gitarre und eine wilde Auswahl an Musikinstrumenten, wo er lustig hineinpusten konnte. Dieser Tage ist Eric Fish nicht mehr allein auf der Bühne, sondern hat ein paar Freunde mit auf der Bühne und diese Freunde spielen auch mit ihm die CDs ein. Es sind mittlerweile schon mehrere Alben mit seinen Solostücken veröffentlicht worden. Auch eine Live DVD.

Zum 29. Februar diesen Jahres konnte man auf Eric Fishs Homepage in seinem Shop sein aktuellstes Werk “ZUGABE III” bestellen. Ich habe dies natürlich auch getan. Seit gestern habe ich es analog in meinen Händen.

Das Album enthält 12 Songs, die sich auf irischen Pfaden herumtreiben. Sie haben den typischen Anstrich von Eric Fish und seinen Freunden bekommen und ich war bereits nach dem ersten Hören verliebt. Ich kannte Erics Liebe zur irischen Musik bereits durch unzählige Konzertbesuche und auch jene Songs, die ich bisher noch nicht von Eric live gehört hatte, waren mir teilweise schon bekannt, da ich noch im Besitz bin mehrerer Vinylscheiben (aus tiefsten DDR Zeiten) mit Traditionals eingespielt von einer Band namens Celtic Tradition. Sehr schön finde ich vor allem “Lovers Ghost” und “Aregon Mill”, sowie den Rausschmeißer des Albums “The Lakes of Ponchartrain”. Die Covers von The Police und U2 sind mehr als gelungen und passen in das Album hinein. Ich freu mich schon sehr darauf diese Stücke live hören zu dürfen.

Eric Fish schafft es jedenfalls immer wieder mit seiner Musik meinen Geschmacksnerv zu treffen. Ich nehme ihm seinen Gesang ab. Ich mag die Arrangements mit seinen Freunden (Uwe Nordwig, Rainer Michalek, Gerit Hecht, B.Deutung) und irgendwie flutscht immer alles. Es macht einfach Spaß seine Sachen anzuhören. Man hört einfach, dass diese Musiker allesamt Spaß daran haben, Musik zu machen. Es ist nichts gekünsteltes, überproduziertes in den Liedern. Es ist einfach grundehrliche Musik, die Menschen mit Herzen berühren kann. Manche mögen Erics Stimme ja nicht hören, aber dies trifft für mich nicht zu. Deshalb freu ich mich auf immer mehr.

Im Vorprogramm zur Tour, die am Freitag beginnt, ist übrigens Bodenski … seines Zeichens Gitarrist und Texteschreiber von Subway to Sally, der sein Soloprogramm aufführen wird. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen.

Tourdaten
16.3. Rostock – Moya
17.3. Stralsund – Eisengießerei
21.3. Berlin –Columbia
22.3. Hamburg – Übel und Gefährlich
23.3. Bremen – Schlachthof
24.3. Wilhelmshaven – Pumpwerk
25.3. Osnabrück – Rosenhof
27.3. Aschaffenburg – Colossaal
28.3. Freiburg – Jazzhaus
29.3. Laupheim – Kulturhaus
30.3. Losheim – Eisenbahnhalle
31.3. Stuttgart – Wagenhallen
01.4. Würzburg – Hofkeller
11.4. Dresden – Scheune
12.4. Leipzig – Werk 2
13.4. Hameln – Sumpfblume
14.4. Erfurt – Gewerkschaftshaus
15.4. Hann-Münden – Cafe Aegidius (ehemalige Kirche)
19.4. Marburg – KFZ
20.4. Köln – Kulturkirche
21.4. Bochum – Christuskirche
26.4. Nürnberg – Hirsch
27.4. München – Backstage Club
28.4. Wien – Szene

Das Album kann man zur Zeit noch nicht im Shop von Eric Fish kaufen, aber es wird an den Merchandising Ständen während der Tour angeboten werden.

Konzertkarten zur Tour gibt es bei Extratix zu kaufen.

P.S: Hatte ich schon erwähnt, dass ich verliebt bin in Erics Musik?! Nein? Doch?! Ach, und wenn schon, ich kann es nicht oft genug erwähnen.

P.S.2: Ach ja, es lohnt sich durchaus in seine anderen Alben rein zu hören. Voller Poesie und Tiefe und mit deutschen Texten …