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„Am Anfang war der Buchstabe.

Er stand Schwarz auf Weiß geschrieben auf flatterndem Papier. Trotzalledem eingemeißelt und blass im Wind zerstäubend. Manchmal auch auf Platten aus Stein.

Ich las die Worte später. Viel später. Tage, Monate, Jahre.

Manche habe ich noch nie gelesen…

Worte – der friedliche Zusammenschluss aus Buchstaben. Sie sind aneinander gereiht ohne Zank. Aus Worten werden Sinn gebende Teile. Teile, die zu Waffen werden.
Jemand meinte, dass Waffen nicht gebraucht werden. Nicht, wenn man liebend und streitlos existieren mag.

Gehört denn Disput und Ärger nicht zum Leben hinzu? Ist es schlimm Worte als Argumente einzusetzen?

Verbietet man das Wort, so ist es der Anfang vom Ende einer zivilisierten Welt.“

So tippte Sie und fragte sich, ob sie nicht zu viel moralisiere.

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